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Eco²Scape

Projektstart ECO²SCAPE - Gemeinsam mit Landwirt*innen – bestehende Förder- und neue Maßnahmen zur Verbesserung der Biodiversität optimieren und neue Instrumente entwickeln und in der Praxis erproben, um eine am Erfolg der Maßnahmen orientierte Honorierung zu erreichen

Beweidung

Der LPV ist seit Oktober 2021 Praxispartner eines spannenden Forschungsprojektes mit dem vielleicht etwas kompliziert klingenden Titel „ECO²SCAPE - Co-Design ökologisch und ökonomisch effizienter Politikinstrumente und Maßnahmen zur Erhaltung von Biodiversität und Ökosystemdienstleistungen in Kulturlandschaften“.

Der Titel soll dem Ziel des Projektes gerecht werden. Eco² steht für die beiden englischen Begriffe ecological (ökologisch) und economic (ökonomisch) und dafür, dass wir ökologisch und ökonomisch effiziente Maßnahmen entwickeln wollen. SCAPE vom englischen Begriff landscape (Landschaft) zeigt, dass wir Landschaften mit ihren Ökosystemen `als Ganzes` betrachten.

Der Begriff des „Co-Designs“, also der gemeinsamen Entwicklung, spielt dabei eine sehr große Rolle. Im Mittelpunkt des Projekts stehen Landwirt*innen, mit denen wir Maßnahmen gemeinsam um- und neugestalten, dass sie sowohl umweltverträglich sind als auch wirtschaftliche Anreize für Landwirt*innen bieten. Weiterhin sollen aber auch andere Interessensgruppen, die Landwirtschaft und Landnutzung mitgestalten, eingebunden werden. Dazu gehören beispielsweise der Regionale Bauernverband aber auch Politiker, Behörden und Vereine.

 

Blühstreifen
Zitronenfalter (© Andreas Selbmann)

Es handelt sich um ein vom BMBF im Rahmen der "Forschungsinitiative zum Erhalt der Artenvielfalt" gefördertes Forschungsprojekt (https://www.feda.bio/de/). Projektpartner sind neben der Technischen Universität Dresden (TU Dresden), die Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg (BTU), das Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e.V. sowie die Nationale Naturlandschaften e.V. (NNL), die alle verschiedene Aufgaben im Projekt wahrnehmen. So wird u. a. die akustische Erfassung über eine neue Methode des maschinellen Lernens so weiterentwickelt, dass diese in Zukunft preiswert und effizient eingesetzt werden kann.

Nach einer einjährigen Vorbereitungsphase wurde inzwischen die zweite Projektphase eingeläutet. Nun freuen wir uns darauf, gemeinsam mit einer vielfältigen Gruppe interessierter Landwirte mit dem Co-Design ökologisch und ökonomisch effizienter Maßnahmen zu beginnen.